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Verschollene Märchen

Die Vertonung einer bildgewaltigen Welt Johann Willhelm Wolfs, eine Auftragskomposition an den Komponisten Luigi Laveglia

Uraufführung Mai 2019 / Album- und Videoproduktion Juni 2020

Albumrelease 18. Dezember!

«Verschollene Märchen» taucht ein in eine bildgewaltige Märchenwelt. In diesem rund einstündigen Werk dreht sich alles um Wort und Musik. Klänge von der Romantik bis zur Moderne werden in und um die Geschichten geflochten, die Johann Wilhelm Wolf an die Gebrüder Grimm anknüpfend gesammelt hat. Dabei entsteht ein „Hörerlebnis“ der besonderen Art. Die fünf von Luigi Laveglia neu komponierten Stücke wechseln sich mit unerwarteten Bearbeitungen bekannter Werke von Samuel Barber, Edvard Grieg, Robert Schumann und Pjotr Iljitsch Tschaikowski ab. Das Besondere ist, dass die 13 Stücke formal und inhaltlich miteinander verbunden sind und daraus eine nahtlose Dramaturgie entsteht. Die Märchen strahlen einen geheimnisvollen Zauber aus und entfalten in Kombination mit den Stücken eine einnehmende Sogwirkung.

«Verschollene Märchen» ist mehr als ein Hörspiel, mehr als ein Konzert, mehr als ein Event. Die Produktion erinnert an Traumwelten, in denen sich die Wirklichkeit auflöst. 2019 wurde «Verschollene Märchen» als Auftragskomposition von Luigi Laveglia in Zusammenarbeit mit der Sinfonietta Lucerne für verschiedene Solobesetzungen des Kammerorchesters mit grossem Erfolg uraufgeführt.

Daniela Argentino – Sopran & Erzählung
Künstlerische Leitung – Marius Brunner

Das HIER und JETZT

Eine gesellschaftskritische Eigenproduktion der Sinfonietta Lucerne, in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler Aubi Dolfini

September 2020

Aktuell gesellschaftliche und politischen Themen stehen im Zentrum der Eigenproduktion der Sinfonietta Lucerne. Relevante und zeitgemässe Thematiken werden in Verbindung mit einem neuartigen Konzertformat präsentiert. Die Oper stellt dabei den Ausganspunkt dar: Die heile Welt der Hochkultur wird in den suburbanen Kontext ungewöhnlicher Räume, anderer Musik, Bilder und Bewegungen gesetzt. Interaktionen der Gesangssolistinnen Corinne Achermann und Stéphanie Guérin sowie das Zusammenspiel mit Videoprojektionen Aubi Dolfinis kreieren eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Feminismus: Frauen und ihre Gleichstellung in der Gesellschaft sowie der Musik. Die sich anbahnende Wasserknappheit, verbunden mit Macht und Ohnmacht der Politik wird in der Neukomposition Marius Brunners angesprochen und das Publikum zum eigenen Nachdenken angeregt. Das einstündige musikszenische Werk ohne Pause lädt ein, sich die Augen und Ohren öffnen zu lassen.

Corinne Achermann – Sopran
Stéphanie Guérin – Mezzosopran
Aubi Dolfini – Videokünstler
Künstlerische Leitung – Marius Brunner

2021?

Das wird neu und aussergewöhnlich. Bald liest du hier mehr.